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Notiz   08.08.2016

Aktuelle Aktionen der BSK e.V.

BSK erreicht Zusage von Straßen NRW
In der Vergangenheit mehrten sich in den Genehmigungsbescheiden bei den Zustimmungen von Straßen NRW die allgemeingültig gehaltenen Auflagen „Autobahn, alle Brücken Fahrauflage X und Y“ sowie „abseits der Autobahn, alle Brücken Fahrauflage Z“ und die damit verbundene Forderung respektive Auflagenerteilung „BF 3“ und abseits der Autobahn zusätzlich Polizei, wenn der Gegenverkehr ausgeschlossen werden muss. Oder eine BF 2-Auflage bei 4-achsigen Autokranen zur Einhaltung des Abstandes von 50 m.
Nachteilig bei dieser pauschalisierten Auflagenerteilung ist der fehlende Hinweis, ob überhaupt Bauwerke vorhanden sind und wenn ja, wo sie denn letztendlich anzutreffen sind. Dies soll sich künftig dahingehend ändern, dass nur die Bereiche genannt werden, in denen tatsächlich Bauwerke auch vorkommen. Laut Straßen NRW wird die Umstellung etwas Zeit benötigen.

 

Straßen NRW arbeitet an interaktiver Karte für GST
Aufbauend auf den ersten Überlegungen und der Umsetzung einer interaktiven Karte für Autokrane in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) unter Beteiligung der BSK arbeitet Straßen NRW nun ebenfalls an einer interaktiven Karte für das gesamte Bundesland. Dies wurde auch in einem Gespräch zwischen der BSK und Vertretern von Straßen NRW und dem Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr Ende März bereits andiskutiert.
Nunmehr steht in den kommenden Wochen die Veröffentlichung im Netz bevor. Die Karte wird eine Zoomfunktion haben, so dass man sich auch Einzelbauwerke anschauen und sich über entsprechende Beauflagungen bis hin zu Fahrverboten in Abhängigkeit vom Achsbild informieren kann. Diese Karte hat zunächst informatorischen Charakter und beginnt mit Achsbildern von Autokranen. Diese Entscheidung kann nur außerordentlich begrüßt werden und hat sicherlich einen weitreichenden Pilotcharakter.

 

BSK in Gesprächen mit Hamburg
Anfang August fand ein Treffen zwischen der BSK, dem Verband Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg, dem Landesbetrieb Verkehr (LBV) und der Behörde für Inneres und Sport (Senat) statt. Es wurde die Situation beim LBV beleuchtet und der extreme Rückstau von Anträgen diskutiert. Auch mögliche Erleichterungen wurden angesprochen und sollen bei einem weiteren Gespräch im kommenden Monat noch vor der Jahreshauptversammlung vertieft diskutiert werden.

 

BSK im Gespräch mit Hessen
Im letzten Monat fand im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung ein Gespräch zwischen Vertretern des Ministeriums, Hessen Mobil und der BSK statt. Hintergrund für das Gespräch sind die divergierenden Auflagen bei flächendeckenden Dauergenehmigungen für Autokrane im Gegensatz zu den Einzelgenehmigungen bei Autokranen gleichen Typs. Nunmehr soll eine erneute Berechnung durch ein externes Statikbüro exemplarisch für einen Landkreis zeigen, ob für aktuelle Achsbilder eine neue Bewertung für eine flächendeckende Dauergenehmigung erreicht werden kann.

 

BSK fordert Korridor-Lösungen ein
Basierend auf den Masterplan „Schwergut“, der inzwischen eine tiefe Streuung im Bundesgebiet erreicht hat, hat die BSK nun Vorschläge für eine Korridor-Lösung an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) wie auch an den Vorsitzenden der Verkehrsministerkonferenz, Minister Pegel, herangetragen. Das BMVI wie auch Minister Pegel stehen diesen Lösungsvorschlägen positiv gegenüber. Ziel ist es, zunächst mit Hilfe von so genannten Macro-Korridor-Lösungen ein Autobahnnetz zu kreieren, welches weitestgehend geschützt werden soll, so dass stets ein Korridor von Nord-Süd wie Ost-West und jeweils umgekehrt für Großraum- und Schwertransporte offen bleibt. Hierzu bedarf es der Zustimmung aller 16 Bundesländer.
Derzeit arbeitet die BSK zusammen mit dem Arbeitskreis „Multimodaler Schwergutverkehr“ an den so genannten Micro-Korridor-Lösungen, die Schwerlastrouten zu den wichtigsten Quellen und Zielen sichern sollen. Hierbei sind auch die Umschlagsstellen Straße/Wasserstraße wie auch Straße/Schiene als Quelle wie auch als Ziel zu benennen.