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Gesetz   29.12.2009

BSK fordert Änderungen bei der Verwiegung von Achsen mit Ausgleichssystemen

Aufgrund der in den letzten Monaten vermehrt aufgetauchten Unstimmigkeiten bei der sequentiellen achsweisen Verwiegung bei Achsen mit Ausgleichssystemen – hier vorwiegend bei Pendelachsen – hat die BSK nach intensiven Recherchen die Innenministerkonferenz (IMK) aufgefordert, die Verwiegungen dann bis auf weiteres auszusetzen, wenn nicht im Vollausgleich verwogen werden kann.

In der Regel erfolgt die Verwiegung mit dem so genannten Pflichtausgleich, der 22-fachen Höhe der Waage – was nachweislich zu erheblichen Unstimmigkeiten bei den Ergebnissen führt. Der Vorsitzende der IMK, Innensenator Mäurer aus Bremen, hat die BSK an die AG VPA verwiesen, in der die Verkehrsleiter der Innenministerien der Länder vertreten sind. Als erstes Bundesland hat NRW einen entsprechend abgeänderten Erlass in Vorbereitung, mit dem der Forderung der BSK Rechnung getragen wird und der sehr wahrscheinlich Anfang des neuen Jahres in Kraft treten wird. In den nächsten Monaten sollen die Schwierigkeiten auf Expertenebene analysiert und die Ergebnisse in einen bundesweit einheitlichen neuen Verwiegeerlass eingebaut werden.